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Luta-Livre bedeutet grob übersetzt "Freier Kampf" und ist eine Kampfsportart brasilianischen Ursprungs. Die Übersetzung “Freier Kampf“ ist allerdings irreführend, denn beim Luta Livre ist Schlagen und Treten nicht erlaubt. Die Sportart Luta Livre wird deshalb auch als brasilianisches Ringen bezeichnet.

Ziel beim Luta Livre ist es, den Gegner mittels Hebel oder Würger zur Aufgabe zu zwingen. Das Würgen und Hebeln des Gegners ist aus allen erdenklichen Positionen möglich und erlaubt.

Jedes Gelenk darf einzeln gehebelt werden. Um Verletzungen vorzubeugen, müssen mindestens drei Finger gegriffen werden, um z.B. einen gegnerischen Griff zu lösen.

Im Vergleich zu anderen ähnlich effektiven Kampfsportarten ist die Verletzungsgefahr während des Trainings gering. Hebel- und Würgetechniken können während des Trainings und bei Wettkämpfen auch unter vollem Körpereinsatz so dosiert werden, dass Verletzungsfolgen für den Trainingspartner so gut wie ausgeschlossen werden. In realen Kampfsituationen (Selbstverteidigungssituationen) können diese Techniken zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen (Ohnmacht, Knochenbrüche etc.) des Gegners führen.